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Ich bin noch kein Mitglied des Dachverband Geistiges Heilen e. V. (DGH), aber die Anwendung des Verhaltenskodex ist für mich selbstverständlich.
Verhaltenskodex für
praktizierende Mitglieder des DGH
I. Grundregeln
im Umgang mit Klienten
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Die
Willensfreiheit des Klienten bleibt unangetastet. Insbesondere übe
ich keinerlei Druck aus, Sitzungen bei mir zu beginnen oder
fortzusetzen.
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Ich
bin mir meiner Verantwortung gegenüber dem Klienten bewußt in
allem, was ich sage, schreibe, tue oder unterlasse.
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Niemals
verspreche ich Heilung oder auch nur Linderung.
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Ich
präsentiere mich nicht als "Wunderheiler".
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Ich
ermahne meine Klienten, ihre Hoffnung keinesfalls allein auf mich zu
setzen.
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a)
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht das Bemühen, Klienten mit
Geduld, Einfühlsamkeit und Anteilnahme zu begegnen.
b)
Ich benehme mich stets angemessen und ohne Zudringlichkeit,
insbesondere ohne sexuelle
Belästigung des Klienten.
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Ich
kläre Klienten darüber auf, daß meine Tätigkeit der Aktivierung
seiner Selbstheilungskräfte dient und nicht die Tätigkeit des
Arztes/Heilpraktikers ersetzt. Darauf weise ich entweder durch einen
in der Praxis gut sichtbaren Aushang hin oder vor der Behandlung
durch Übergabe eines schriftlichen Hinweises, den der Klient zu
unterzeichnen hat. Beim ersten Kontakt, spätestens beim ersten
Zusammentreffen muß der Klient über den voraussichtlichen Ablauf
der Sitzungen, deren Dauer sowie das eventuelle Honorar in Kenntnis
gesetzt werden.
II. Richtlinien für Honorare
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Meine
Bereitschaft zu helfen richtet sich nicht nach der Zahlungsfähigkeit
meiner Klienten.
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Die
vom DGH empfohlenen Honorarrichtlinien werden von mir beachtet.
Im
allgemeinen soll nur die für die Sitzung aufgewendete Zeit
abgerechnet werden. Dabei soll der Höchstbetrag von € 80,- pro 60
Minuten in der Regel nicht überschritten werden.
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Ich
rechne nur Tätigkeiten ab, die in Gegenwart des Klienten erfolgen.
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Ich
verlange niemals Vorkasse.
III. Mein Verhältnis zu anerkannten Heilberufen
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Ich
bemühe mich um eine gute Beziehung zu allen in Heilberufen Tätigen
und um Zusammenarbeit mit ihnen.
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Es
wird meinerseits nicht diagnostiziert, untersucht, therapiert oder
sonst Heilkunde im gesetzlich definierten Sinne ausgeübt.
Medikamente (auch Bachblüten, Tees usw.) werden weder empfohlen
noch verordnet, noch verabreicht. Ich weise darauf hin, daß die
medizinische Betreuung weiterhin in die Hand des
Arztes/Heilpraktikers gehört; d.h. daß ich auch nicht abrate von:
Arztbesuchen, Medikamenteneinnahme, Therapien oder operativen
Eingriffen.
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Ich
verwende keine irreführenden Titel und Berufsbezeichnungen.
IV. Toleranz
Grundsätzlich
respektiere ich alle Kollegen, die im Rahmen dieser Richtlinien auf
einer anderen Überzeugungsgrundlage arbeiten als ich.
V. Werbung
Jedwede
Werbung geschieht mit der gebotenen Zurückhaltung und sollte in
erster Linie der Information der Klienten dienen.
VI. Schweigepflicht
Alle
mir von Klienten anvertrauten persönlichen Informationen behandle
ich streng vertraulich.
VII. Auskunftspflicht
Im
Rahmen der Schweigepflicht bin ich bereit, der Ethikkommission des
DGH alle Details meiner Tätigkeit offenzulegen.
VIII. Unterstützung der Ethik-Kommission
Wenn
mir Verstöße gegen den Verhaltenskodex bekannt werden, weise ich
den betreffenden Heiler in angemessener Form darauf hin. In solchen
Fällen kann ich aber auch die "Ethik-Kommission" um Hilfe
und/oder Unterstützung bitten.
Dieser
Kodex samt Erläuterungen wurde vom Vorstand des DGH am 24.9.1995
beschlossen und am 14.2.1998 sowie am 8.5.2004 geändert. Sie sollen
in regelmäßigen Abständen neu diskutiert und gegebenenfalls
modifiziert werden.
Copyright
© 1996 DGH e.V.
Stand:
05.03.2007
Der Komplette Wortlauf mit Kommentaren kann auf der Seite des Dachverband Geistiges Heilen e. V. (DGH) DGH Download-Bereich herunter geladen werden.
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